Curriculum Vitae

*7. August 1981, München

Berufserfahrung

Oktober 2007 - Februar 2008 Lehrauftrag für interaktive Medien an der Fachhochschule München
Ab Dezember 2005 Diverse selbständige Tätigkeiten in den
Bereichen Web-, Grafik- und Corporatedesign

Ausbildung

WS 2003/04 - SS 2007 Kommunikationsdesign FH München
Abschluss: Diplom-Designer (FH)
WS 2002/03 Kunstgeschichte LMU München
July 2001 Abitur, Gymnasium Schrobenhausen

Praktika

August - September 2005 Rief Design, Büro für Produktgestaltung
August - September 2003 Leon Kommunikation, Werbeagentur
Juli - Oktober 2002 GSMG GmbH, Agentur für Webdesign

Ergänzende Ausbildungen

Studienbegleitend Business English Certificate
August 2006 Sommerakademie bei Emö Simonyi
Juli 2006 Typographieworkshop bei Linda van Deursen [ Hgk Zürich]
Ab Januar 2006 Ausbildung zum Anatomie Zeichner bei Emö Simonyi
Januar - August 2006 Storyboard/Konzeptdesign Workshop bei Eckart Rocholl
Januar - September 2005 Typographische Grundausbildung bei Wolfgang Beinert

Der Anatomie Browser

Interaktiver Anatomieatlas für Designer

Interactiondesign, ActionScript2 Programmierung, Flash-Animation, Naturwissenschaftliche Illustration

Die menschliche Anatomie schneller begreifen

Der »Anatomie Browser« ist ein interaktives Nachschlagewerk für Kunst- und Designschaffende, die sich mit der menschlichen Anatomie beschäftigen. Er lässt sich sowohl als Webseite wie auch als selbstständiges Programm auf dem eigenen Rechner benutzen. Er kann als begleitendes Lehrmittel in einer Anatomieklasse oder zum Selbststudium am PC verwendet werden.

Anatomisches Wissen kompakt

Den Kern der Arbeit bildet der »Muscle Browser«. Das Ein- oder Ausblenden der Muskeln ermöglicht einen umfassenden Überblick über den menschlichen Muskelapparat und dessen strukturierte Analyse. Muscle Browser | Flash Video
Kurze Filme über die Konstruktion des menschlichen Körpers informieren in Teil 2, den »Tutorials«, zu einzelnen Körperteilen. Bisher existieren zwei exemplarische Tutorials. Tutorial | Flash Video
Teil 3 des »Anatomie Browsers« bietet Arbeitsblätter zum Ausdrucken für den Benutzer. Diese enthalten Zeichenaufgaben, anhand derer man das in den Tutorials erworbene Wissen testen und vertiefen kann.

Verwendung neuer Medien

Der »Anatomie Browser« komprimiert mit Hilfe neuer Medien den Inhalt einer herkömmlichen Künstleranatomie und macht das Wissen auf einfachste Art zugänglich.
Die Software wurde in ActionScript2 geschrieben, die Animationen wurden in Flash erstellt. Die anatomischen Illustrationen entstanden mit einem digitalen Zeichentablett in Photoshop.

Villa Stuck - Virtueller Rundgang

Interactiondesign-Konzept für das Museum »Villa Stuck«

Screendesign, Cinema 4d Modelling, Prototyping mit Processing

Ein Museum mit verborgener Geschichte

Ein großer Teil der interessanten Geschichte des Münchner Museums Villa Stuck ist den Besuchern nicht zugänglich, sei es ihre Funktion als Musikhochschule oder als Schauplatz spektakulärer Partys der High Society in den 70er Jahren. Die nutzungstechnischen und architektonischen Veränderungen bleiben dem heutigen Besucher weitestgehend verborgen. Das Konzept des virtuellen Rundgangs gibt eine Antwort auf die Frage, wie man den heutigen Besuchern der Villa Stuck oder des musealen Internetauftritts einen Einblick in die ereignisreiche Geschichte des Hauses geben kann.

Ein virtuelles Modell macht die Geschichte sichtbar

Ein virtuelles 3D-Modell der Villa Stuck dient als Grundlage, um das Gebäude und seine Geschichte zu erklären. Alle nutzungstechnischen und architektonischen Veränderungen, wie beispielsweise die Musikerkammern im Speisesaal oder die zahlreichen Stahlträger, die nachträglich in die Wände eingefügt wurden, werden mit Hilfe von Animationen zum Leben erweckt und so den interessierten Benutzern zugänglich gemacht. Über einen Zeitstrahl oder anhand von Themen können sich die Benutzer durch die aufregende Geschichte der Villa Stuck navigieren und das Gebäude in seinen räumlichen und zeitlichen Dimensionen erfassen.

Umsetzung im Web und auf einem Touchscreen-Terminal

Im Internet oder auf einem Touchscreen-Terminal in den Räumen der Villa Stuck ermöglicht eine Software den Besuchern, das 3D-Modell der Villa Stuck zu steuern, um sich so gezielt von bestimmten Abschnitten und Veränderungsprozessen ein Bild zu machen.

Villa Stuck - Ausstellungsarchiv

Interactiondesign Konzept für das Museum »Villa Stuck«

Screen- / Konzeptdesign, Prototyping mit Processing

Vergessene Schätze

Wie kann man ein Gefühl für die kuratorische Arbeit der Münchner Kunstmuseen vermitteln? Wie kann man einen Einblick in reiche das Archiv der Villa Stuck gewähren? Das Ausstellungsarchiv gibt Antworten auf diese Fragen.

Die Kunst in den mÜnchner Museen - eine Gegenüberstellung

Eine Gegenüberstellung  ausgewählter Bilder zeigt, was in der Villa Stuck und den anderen Münchner Kunstmuseen zeitgleich ausgestellt wurde. Die Navigation über eine Zeitleiste ermöglicht eine Reise in  die Vergangenheit, wobei Exponate paralleler Ausstellungen in der Villa Stuck, der Pinakothek der Moderne, dem Lenbachhaus und dem Haus der Kunst werden exemplarisch gegenüber gestellt werden. Dabei bildet eine beherrschbare Anzahl von Bildern den Schlüssel zum Überblick über Entwicklungen während des gesamten aufgezeigten Zeitraums.

Internetumsetzung und Rauminstallation

Die technische Umsetzung umfasst sowohl eine Anwendung im Internet als auch eine Installation in den Räumen der Villa Stuck. Die Internetanwendung besteht aus einer Software im Rahmen des Internetauftritts der Villa Stuck. Dieses Programm erlaubt es, über einen Zeitstrahl in die Vergangenheit zu reisen und die Bildwelten vorangegangener Ausstellungen zu entdecken. Mit der Maus verschiebt man den Zeitstrahl und sieht die Bilder früherer Ausstellungen. Die Installation in den Räumen der Villa Stuck betont im Gegensatz zum Internetauftritt den Erlebnischarakter. Ihre Funktionalität ist im Prinzip die gleiche, während die Steuerung der Anwendung nicht wie im Internet über Tastatur und Maus erfolgt, sondern über die physische Bewegung des Benutzers im Raum und einer Projektion der graphischen Oberflächen an der Wand.

Dreidimensionales Gestalten

Architekturkonzept für ein Präsentationsmodul

Papiermodell im Maßstab 1:40

Entwurfsprozess im Raum

Im Fach Dreidimensionales Gestalten entstand dieses Papiermodell [120cm x 100cm x 60cm, Maßstab 1:40]. Die Aufgabe bestand darin, ein Präsentationsmodul zu entwerfen für einen beliebig zu wählenden Gegenstand. Aufgrund meines Interesses am schöpferischen Prozess [Gedankenarbeit, Entwurf, Realisierung] fiel meine Entscheidung auf das Schreibgerät als zu präsentierendes Objekt. Die schriftliche oder zeichnerische Fixierung einer Idee mit Hilfe eines Werkzeugs ist einer der zentralen Vorgänge im Entwurfsprozess. Das Präsentationsmodul ermöglicht es dem Besucher, den Entwurfsprozess auch räumlich zu erleben.

Architektonische Umsetzung

Basierend auf den zentralen Schritten des schöpferischen Arbeitens setzt sich das architektonische Konzept des Präsentationsmoduls wie folgt zusammen:
Der obere Teil des Modells [Gedankenwolke] steht für die Masse an chaotischen Ideen, Gedanken und Inspirationen zu einem Thema. Aus dieser Gedankenwolke schießen sich verjüngende Blitze [Geistesblitze] hinab, was die Konkretisierung einer Idee symbolisiert. Im Mittelteil des Modells werden die konkreten Ideen nun mit Hilfe eines Schreibgeräts auf einem Trägermaterial fixiert. Dies geschieht in dem Modell auf drei Arten, die eine Zeitreise durch die Geschichte der Schreibgeräte darstellen: 1. der mit der Feder geschriebene Liebesbrief; 2. die Entwurfszeichnung eines Architekten; 3. die abstrakte Zeichnung auf einem Screen, der auf die Bewegung der Hände reagiert. Hinter oder unter jeder dieser drei Schreib- bzw. Zeichenflächen entsteht die konkrete Umsetzung des Entwurfs: Ein Liebespaar findet zusammen. Ein Haus wird gebaut. Eine abstrakte Skulptur wird geformt.
Das architektonische Konzept beschreibt, welche zentrale Rolle die Niederschrift eines Gedankens spielt: Sie ist Bedingung und Vorstufe zur Schaffung von Realität.

Multimediale Nutzung

Das Konzept schließt die multimediale Nutzung sämtlicher architektonischer Flächen ein. Diese Flächen bestehen dann entweder aus Screens oder werden mit Hilfe von Beamern als Projektionsflächen genutzt. So kann ein ständig wechselnder Bilderfluss stattfinden - von der Gedankenwolke bis aufs Zeichenbrett. Bewegungen von Menschen, die sich im Präsentationsmodul befinden, können darüber hinaus als Input für interaktive Animationen auf den Flächen des Moduls verwendet werden.

Diplombuch | Jahrbuch 2005

Buchgestaltung für die Fakultät Design der FachHochschule München

Buchgestaltung, Packaging, Flash-Animation

Im Rahmen eines Projekts an der Fachhochschule München entstanden zwei Bücher, in denen für das Jahr 2005 alle Diplom- und Projektarbeiten der Studiengänge Kommunikations- und Industriedesign dokumentiert wurden. Verpackt sind die beiden Bücher in einer im Siebdruck gestalteten Kartonage.
Das Projekt umfasste die gesamte Buchproduktion [Konzeption, Layout, Druckvorbereitung, Druckabbnahme].
Darüber hinaus entstand ein in Flash programmierter Werbetrailer. Dieser wurde via Email versandt um den Verkauf der Bücher auf der Diplomschau anzukündigen.

Jahrbuch Teaser

Das eigene Sehen

Flyer- und Plakatgestaltung für eine Fotografieausstellung

Plakat, Flyer

Diese Arbeit umfasste die Gestaltung sämtlicher Kommunikationsmedien für eine Ausstellung an der Fachhochschule München, in der die Fotodesigner des Fachbereichs Gestaltung ihre Semesterergebnisse präsentierten.

Accounting and Auditing

Animationsfilm für einen Vortrag zum Thema »Accounting and Auditing«

Motiongraphics erstellt in After Effects

Im Rahmen eines Business English Kurses an der Fachhochschule München entstand dieser kurze Animationsfilm, der begleitend zu einem Vortrag über das Thema »Accounting and Auditing« eingesetzt wurde. Anstatt eintöniger PowerPoint- oder PDF-Screens wurde After Effects verwendet, um sowohl die Textinformationen interessant darzustellen als auch zwei der behandelten Themen mit Hilfe von animierten Illustrationen anschaulich zu präsentieren.

Krieg und Extase

Videoclip / Abschlussarbeit im Fach Gestaltungsgrundlagen

Photoshop, Final Cut

Der Videoclip entstand im Grundstudium als Abschlussarbeit im Fach Gestaltungsgrundlagen. Die Aufgabenstellung war die Begriffe »Krieg« und »Extase« mit meiner persönlichen Hass- bzw. Lieblingsfarbe zu verknüpfen und zu visualisieren. Die Wahl der verwendeten Medien und Materialien war freigestellt.
In der ca. einminütigen Filmmontage werden Filmelemente und Grafiken kombiniert, mit Farbeffekten versehen und zu einem emotionalen Bildteppich verwoben.

Georg Fischer

Webdesign für den Film- und Fernsehcutter Georg Fischer

Programmierung in HTML, CSS, PHP, und JavaScript

Konzeption, Gestaltung und Programmierung des Internetauftritts von Georg Fischer. Die Website des Fotografen und freiberuflichen Cutters für Film- und Fernsehproduktionen hat ein Layout, angelehnt an Kino- und Breitbildformate. Der Inhalt der Website scrollt horizontal und nimmt damit Bezug auf das Arbeiten des Cutters mit der Timeline, in welcher er die einzelnen Bild- und Tonsequenzen arrangiert. Über ein in PHP programmiertes Content Management System können die Inhalte der Website einfach aktualisiert werden.

www.g-m-f.de

Competence Pool Weihenstephan

Corporate Design für ein Institut der Technischen Universität München

Wortbildmarke, Visitenkarte, Präsentationsmappe, Imagebroschüre, Internetauftritt (Design, Programmierung)

Dieses Projekt umfasste die Gestaltung der gesamten Print- und Online-Kommunikationsmittel für ein Institut der Technischen Universität München. Die Materialien wurden eingesetzt, um potentielle Kunden und Kooperationspartner über die Leistungen des neu gegründeten Competence Pool Weihenstephan zu informieren. Die zusammen mit Christian Begusch entwickelten Designlösungen umfassten eine Wortbildmarke, Visitenkarten, eine Präsentationsmappe, einen Informationsflyer und den Internetauftritt des Instituts.

CPW Homepage

Designcenter München

Projektzentrum für Design an der Fachhochschule München

Projektmanagement, Teamleitung, Webdesign, Fotografie, Plakatgestaltung

Das Designcenter München wurde von Initiator Wolfgang Beinert und einem Studenten-Team an der FH München gegründet. Ziel der Initiative war es, eine Plattform zur Designentwicklung und -förderung in München zu schaffen.
Im Mittelpunkt des Designcenters stand die Entwicklung einer Website, die der Münchner Designszene als Knotenpunkt dienen sollte. Der gesamte Inhalt der Website wurde von den Teammitgliedern generiert, gestaltet und programmiert.
Zur Eröffnung des Designcenters entstand eine Plakat- und Megaprintkampagne sowie eine Fotografieausstellung.
Als Tutor und einer der beiden Projektleiter des Designcenters sammelte ich, über die gestalterische Arbeit hinaus, wichtige Erfahrungen in den Bereichen Team- und Projektmanagement.

Designcenter Archiv